Bären selbst herstellen

  Bär der BärenausleseBär der BärenausleseBär der BärenausleseBär der Bärenauslese
 
 

Cannstatter Zeitung vom 19.12.2005:

Beim Bär kommen Männer ins Träumen

Bad Cannstatt: Raritäten und Unikate beim 3. Kunsthandwerkermarkt im Kursaal.

(uli) — Bereits zum dritten Mal lud der Kunsthandwerkermarkt in den Großen Kursaal ein. 80 Aussteller an 55 Ständen präsentierten unter anderem Schmuckunikate in Gold, Silber und Glas, Teddybären, feine Keramik und Mosaikarbeiten, Malereien in Öl, Aquarell und Pastelle sowie Hüte und Taschen.

Entstanden ist die Idee vor sechs Jahren in Winterbach, als sich einige Kunstschaffende aufmachten und eine Eisdiele anmieteten. "Wir waren schon lange auf der Suche nach einem Forum, um unsere Arbeiten präsentieren zu können", sagt Renate Hermann, die den heutigen Kunsthandwerkermarkt organisiert. Schnell stieß man räumlich an Grenzen, da sich weitere Künstler für diese "Plattform" interessier ten. Renate Hermann erinnerte sich als gebürtige Cannstatterin an den Kursaal und sein herrliches Ambiente. "Ich denke, er bietet einen würdigen Rahmen für unseren Markt", so Renate Hermann, zumal sie mit der Bewirtung durch Gastronomin Henny Stamer auch bei der Eröffnungsvernissage am Donners tag und den beiden Ausstellungstagen sehr zufrieden sei. Auch für das kommende Jahr habe sie den Großen Kursaal wieder fest gebucht. Ob sie den kleinen noch dazu nimmt sei jedoch eher unwahrscheinlich. "Die Nachfrage von weiteren Künstlern und Kunsthandwerkern ist zwar da, allerdings ist der momentane Rahmen überschaubar."

Auch Andrew Readwin Vorsitzender des Gewerbe- und Handelsvereins, bummelte sichtlich angetan durch den Kursaal. "Schon die Vernissage war sehr gut besucht."


Ein Blickfang ist der fast einen Meter große Teddybär namens "Moppel-Dankwart" von Marie-Luise Barwitzki.
Foto: Nagel

Vor allem an dem Stand von Marie Luise Barwitzki konnte der Besucher nicht vorbei schlendern, ohne einen Blick auf ihre Teddybären zu werfen. "Eigene Ideen und Herstellung", betont die gelernte Krankenpflegerin, die am Krankenhaus Bad Cannstatt auf der Intensivstation arbeitet.

Süße Kinderheitsrinnerungen

Da ihre Arbeit sehr stressig sei, habe sie sich vor 16 Jahren entschlossen, ihr Hobby zu intensivieren. Seitdem fertig sie Bären an, auf Anfrage sogar Wunschteddys. "Es ist erstaunlich, wieviel Männer verstohlen eine Blick auf meine Bären werfen und dabei ein Lächeln auf den Lippen haben", so Barwitzki. Da werden auch beim starken Geschlecht so manche süße Kindheitserinnerungen wach.

Kunsthandwerk vom Feinsten präsentiert auch Susanne Dada aus Zuffenhausen. Sie wickelt Papier streifen — egal ob Seiten einer Illustrierten, einer Tageszeitung oder Geschenkpapier —um eine Stricknadel. Danach fixiert sie alles mit Kleber und erhält ovale "Papierperlen". Daraus wiederum fertigt sie Schmuck jeglicher Art an. Der ist sogar haltbar und relativ nässeresistent, da sie ihre Schmuckstücke zum Schluss auch noch mit Lack bestreicht.

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Marie-Luise Barwitzki · Kreuzbergstr. 7 d · D-40489 Düsseldorf · +49 (0)211 51 627 625 · info@malu-baer.de